MUSICAL LEBEN IM ALL 2010

Wahre Sternstunden im Prinz Max
"Wahre Sternstunden haben die zahlreichen Besucher des Musicals Musicals "Leben im All" von Gerhard Meyer erlebt. So schreibt der Südkurier über die Musicalaufführungen der Hermann-Auer-Grundschule in Neufrach.
Sieben Monate lang hatten sich die 105 Kinder mit ihrer Schulleiterin und den Kolleginnen, mit dem Regisseur und Choreografen Konstantin Tsakalidis, mit den Eltern und vielen anderen Unterstützern auf das intergalaktische Abenteuer vorbereitet. "Leben im All ist heftig und prall" verspricht das Eingangslied. Und ganz schön gefährlich! Denn im Weltall tummeln sich nicht nur die kecken Sternschnuppen und stellen sich die Planeten vor. Das alles verschlingende schwarze Loch droht: "Ich werd mir eine Schnuppe schnappen."

Die beiden Conférenciers halten mit ihren Ansagen das Allerlei zusammen. Die Dialoge, von Herrn Tsakalidis bearbeitet, sind höchst vergnüglich. Bei den Tanz- und Gesangseinlagen bekommt das Publikum echt was geboten. Dabei werden die hoch motivierten Darsteller, Tänzer und Sänger von einer Live-Band, bestehend aus Musikschülern und Lehrern der Salemer Musikschule unter der Leitung von Uli Vollmer, professionell begleitet. Ihre Kunst setzen die Regisseure mit einfachen Mitteln ins beste Licht.

Wunderschöne Schülerarbeiten an die Wand projiziert und mit Computeranimationen belebt, bieten einen traumhaften Bühnenhintergrund. Auch das Schlussbild ist zauberhaft. Um die Menschen glücklicher zu machen, bestücken die himmlischen Wesen den Horizont mit Sternen:"Die Menschen werden Augen machen, wenn sie an den Himmel seh´n." Dem Publikum geben sie die Botschaft mit auf den Weg: "Wenn sie in den Sternenhimmel blicken, denken sie daran:einer ist für sie bestimmt."


WOCHE DER KUNST 2009

Kleine Künstler zeigen großes Talent
Nach einer intensiven Woche der Kunst haben Schüler und Schülerinnen ein fröhliches Schulfest gefeiert. Jede der Klassen hat sich einen Künstler für die Projekttage ausgewählt. Namen wie Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Paul Klee, Joan Miró, Wassily Kandinsky oder Friedensreich Hundertwasser sind für die Schüler wichtig geworden.
Die Jüngsten aus der ersten Klasse hatten sich nach dem Vorbild von Franz Marc vorgenommen, versteckte Tiere als Collage auf Papier zu bringen. Den unverkennbaren Hundertwasser Stil konnte man in Reliefs der Klasse 2a entdecken, während die Klasse 2b im Kontakt zum spanischen Maler Joan Miró expressionistische Kreationen entwickelte. Bemalte Kissenbezüge, Fantasiegeschichten, Briefmarken und großflächige Formen- und Farbenbilder waren da zu bestaunen.

Aus dem Stegreif erklärt die neunjährige Supanvipa Hössler, was den niederländischen Maler van Gogh kennzeichnet: "Seine Vorliebe für kräftige Farben, seine feinen Farbnuancen und die Zypressen, die in seinen Bildern häufig zu finden. So hat die Klasse 3a eine Installation mit einem Van-Goghschen Zypressenwald in verschiedenen Grüntönen für das Foyer der Schule geschaffen.

Ruben aus der 3b deutet im ersten Stock auf sein Bild eines Druiden-Roboters. "Ich liebe Roboter, sie sind sehr praktisch." "Katzen in der Kunst" hat sich die 4b zum Thema gemacht und hat dies in verschiedenen Skulpturen und Zeichnungen aufbereitet. Die Klasse 4a widmete sich dem Maler Kandinsky mit dem Ausfüllen von Lücken in seinen farbigen Bildern nach dem Motto "Wenn Striche lebendig werden". Mit welchem Feuereifer die Kinder bei der Sache waren und was sie dabei an Kreativität entfaltet haben, so kann man nur staunen", sagte Rektorin Dorothea Vollmer bei der Eröffnung der Ausstellung zu den Eltern.

Projekttage Juli 2009


AFRIKAPROJEKT 2007

Schüler veranstalten Sponsorenlauf
Begonnen hatte alles im Jahr 2004 mit einer Brieffreundschaft zwischen den Grundschülern Neufrachs und Schülern der Primary School Sanyang Gambia. Dem folgte 2005 ein großes Afrika-Projekt. Der Erlös wurde der Schule gespendet.
Doch dabei sollte es nicht bleiben. Der Spende folgte eine Einladung. Gemeinsam flogen die Lehrerinnen Marion Freyas-Wild und Isolde Mink in den Fasnachtsferien zur "smiling Coast" - der lächelnden Küste. Ein schmeichelnder Begriff für eines der ärmsten Länder der Welt.

Für die Kinder in Gambia ist es eine Besonderheit in die Schule gehen zu dürfen. Die primary school ist mehr als nur der "Ort" Schule. Die afrikanischen Kollegen sehen ihre Aufgabe nicht nur in der Vermittlung von Bildung, sondern vor allem in der Persönlichkeitsbildung und Stärkung tragender Werte. So werden an dieser Schule auch Kinder mit Beeinträchtigungen integriert. Auf dieser gemeinsamen Basis liegt es natürlich nahe, die Schulpatenschaft in größerem Maße fortzusetzen.

Deshalb führten wir 2007 im Rahmen unseres "Sport- Spiel- Spaßfestes" einen Sponsorenlauf für die Primary School Sanyang Gambia durch. Dabei suchten sich die Kinder Sponsoren, die pro gelaufener Stadionrunde einen gewissen Betrag spendeten. Diesem Umstand und einer Spende der Sparkasse ist es zu verdanken, dass eine Summe von über 3.000 Euro zusammenkam.